Warum ist Ordnung so wichtig?
Ein geordnetes Zuhause geht einher mit einem mühelosen Alltagsleben. Je mehr Dinge wir besitzen, desto größer ist jedoch die Herausforderung, Ordnung zu halten. Eine vollgestellte Wohnung raubt Ihnen Vitalität und erschwert der positiven Energie durch die Wohnung zu strömen. Viele Menschen in der westlichen Welt haben einfach zu viele Dinge, zu viel Krimskrams – was schnell zur Unordnung führen kann.
Was ist Unordnung?
Dinge, die nicht mehr gebraucht oder geliebt werden und daher nicht mehr benutzt werden
Dinge, die kaputt sind und daher nicht mehr benutzt werden
zu viele Dinge auf zu kleinem Raum gequetscht sowie Dinge, die am falschen Platz untergebracht sind
Dinge, die nicht zu Ende gebracht worden sind und halb fertig herumstehen
Warum Unordnung uns beeinflusst?
Es gibt eine direkten Zusammenhang zwischen äußerer Ordnung und innerer Ordnung: Können Sie an einem mit unerledigten Unterlagen überladenen Schreibtisch konzentriert an Ihrem neuen Projekt arbeiten? Können Sie überhaupt in Ihrem Homeoffice konzentriert Ihren Tätigkeiten nachgehen, wenn sich dort Bügelwäsche, zu ordnende Unterlagen oder Stapel mit unerledigter Post befinden?
Diese unterbewusste Bindung unserer Gedanken an unerledigte Dinge übt kontinuierlich Druck auf uns aus und raubt uns Energie. Wir werden demotiviert, erschöpft und scheuen uns überhaupt zu beginnen bzw. neue Dinge anzufangen. Der Teufelskreis hat begonnen!
Die gute Nachricht!
Der Teufelskreis lässt sich ganz leicht durchbrechen, indem wir beginnen unsere Räumlichkeiten zu entrümpeln, aufzuräumen und ein organisiertes und strukturieres Zuhause zu schaffen. Durch das Loslassen und sortieren alter oder nicht mehr benutzter Dinge schaffen wir Freiraum um uns zu entwickeln und neue Themen willkommen zu heißen.
Entrümpeln kann emotional sein!
Ja das stimmt! Vor allem, wenn Sie ohne Plan das Entrümpeln angehen. Man kommt schnell in die Versuchung sich selbst zu beschummeln:
Die Hose hebe ich auf – kann ich dann im Frühjahr zur Gartenarbeit tragen – Werden Sie das wirklich tun?
Das Kleid hebe ich noch auf, ich wollte ja eh 5 kg abnehmen – Werden Sie das Kleid wirklich dann wieder tragen?
Zudem können Gegenstände auftauchen mit denen Sie schöne Erinnerungen verbinden:
Diese Bluse soll in die Kleidersammlung? Die habe ich an dem ersten Date mit … getragen. Wir hatten doch so eine wunderbare Beziehung.
Das alte Kuscheltier in den Müll werfen? Es war doch ein Geschenk von meinem Lieblings-Onkel.
Hinzukommen die vielen Ausreden die einem einfallen wenn es ums Aufräumen und Ordnung machen geht.