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Rund um die Weihnachtszeit

Susanne Grethlein, Fürth, Erfolgsraum hält Feng Shui Seminare, Workshops und Vorträge rund um Feng Shui, die Harmonielehre, Aufräumen, Ordnung, Weihnachtszeit

Mit etwas Verspätung ist dieses Jahr der Herbst einzogen. Die Tage sind kürzer geworden, die Sonnenstunden deutlich weniger, bald naht die Weihnachtszeit. Unsere Aktivitäten verlagern sich wieder mehr nach innen. Aber auch diese Wochen haben ihren Charme. Man kann sich wieder mehr um sich selbst kümmern. Zeit nehmen zum Lesen, Zeit nehmen um Dinge zu Ende zu bringen.

Brauchtum rund um die Weihnachtszeit

Bräuche und Traditionen rund um die Adventszeit und das Weihnachtsfest haben eine lange Geschichte. Vieles vom dem hat seine Wurzel in altem Volksbrauchtum und ist auch heute noch in einigen Religionen sehr lebendig.

Die Vorweihnachtszeit ist zudem eine Zeit in der wir unsere Wohnung gerne traditionell dekorieren. Auf einen germanischen Brauch geht das Schneiden von Obstbaumzweigen zurück. Am Gedenktag der heiligen Barbara, am 4. Dezember, werden sie geschnitten und ins Haus geholt. Sollten die Zweige dann an Weihnachten erblühen prophezeit dies Glück und Wohlstand für das kommende Jahr.

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Nikolaus und Knecht Rupprecht

Das bekannteste Brauchtum der Weihnachtszeit ist wohl das rund um den Nikolaus (der als Heiliger verehrte Bischof von Myra) und die ihn begleitende Schreckgestalt des Krampus bzw. Knecht Ruprecht.

Am Abend des Krampustages, am 5. Dezember, ziehen die mit einem Anzug aus dunklem Fell, einer Holzmaske, Glocken und einer Rute bekleideten Krampusse in Gruppen durch die Gegend. Am 6. Dezember kommen sie, im Zuge des Einkehrbrauches, im Gefolge des Nikolaus in die Häuser und bestrafen die unartigen Kinder, während der Nikolaus die braven Kinder beschenkt.

Viele Kulturen kennen zum Jahresende hin den Brauch des Reflektierens. So sollen, nach einer keltischen Überlieferung, die zwölf Tage ab dem 9. Dezember die selben Energiedynamiken aufweisen, wie die zurückliegenden zwölf Monate. Man ist aufgefordert zurückzublicken und das Vergangene nochmals zu betrachten um daraus zu konkludieren.

Wintersonnenwende - Julnacht

Bis zur Wintersonnenwende hin, der längsten Nacht, am 21. Dezember soll man dann, nach einer germanischen Überlieferung, alles Unerledigte zu Ende gebracht, alle Unklarheiten bereinigt haben, alle Rechnungen begleichen und Ordnung im Haus und Hofe schaffen.

Mit dem 21. Dezember, auch Julnacht genannt, wird das Licht wiedergeboren. In früheren Zeiten wurde dieser Tag auch genutzt um alte Geschichten und Weisheiten weiterzuerzählen. Man beging Feste mit Feuerritualen.

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Mythos Rauhnächte

Mit der Nacht vom 24. auf den 25. Dezember beginnen die zwölf Raunächte. Im Volksmund werden sie auch als Weihnächte oder Glöckelnächte bezeichnet und gelten von alters her als eine heilige Zeit, in der möglichst nicht gearbeitet, sondern gefeiert, Rückschau gehalten, orakelt und geräuchert werden soll.

Wurzeln der Rauhnächte liegen in der germanischen und keltischen Vergangenheit. Sie sind eine mystische Zeit. In diesen Nächten webt sich das neue Jahr in den feinstofflichen geistigen Bereichen. Es ist eine Zeit die besonders achtsam und bewusst begangen werden soll.

Aberglaube und Volksmund

Zudem halten Aberglaube und Volksmund ganz spezielle Verhaltensregeln für die Rauhnächte bereit. So ist es nicht erlaubt in diesen Nächten Karten oder um Geld zu spielen. Viele Geschichten ranken sich um Menschen, die das Spielverbot missachteten und dadurch ungute Begegnungen hatten, die ihnen fast den Verstand raubten. Türen sollen in den Raunächten stets leise geschlossen werden. Wer die Tür zuknallt, hat im neuen Jahr mit Blitz und Unfrieden im Haus zu rechnen. Wer Bettzeug und Betten im Freien lüftet, hat mit Krankheiten zu rechnen, da sich die „Wild Jagd“, die in den Rauhnächten herumzieht in der Bettwäsche verfangen kann.

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Spezielles Augenmerk legt man auch auf das Wetter in den Rauhnächten. Viel Wind kündigt ein unruhiges Jahr an. Viel Nebel hingegen kündigt ein nasses Jahr an. Helles und klares Wetter bedeutet warme, trockene und gute Zeiten. Viele Eisblumen an den Fenstern, viel Reif oder Schnee auf den Bäumen deuten auf ein ertragreiches Jahr hin.

Eine Rauhnacht wird immer von Mitternacht bis Mitternacht gerechnet und gilt jeweils als eine Vorschau für den korrespondierenden Monat im kommenden Jahr.

Mein Tipp
Führe in dieser Zeit ein Tagebuch, beschäftige und notiere Dir Deine Traumerinnerungen oder das Gefühl, das morgens beim Aufwachen in Erinnerung ist. Nimm Dir am 6. Januar die Zeit alles zu reflektieren um das Thema für das kommende Jahr zu erkennen.

Mein Extra-Tipp
Als Räucherstoff für Rauhnachträucherungen eignet sich besonders der Weihrauch. Ich benutze immer den guten, den ich aus dem Oman mitgebracht habe. Zum gibt´s eine, ganz speziell von mir zusammengestellte, Räuchermischung für die Rauhnächte. Schreibe mir, wenn Du die Mischung oder Weihrauch bestellen möchtest: info@erfolgsraum.info

Susanne Grethlein, Fürth, Erfolgsraum schafft Platz für Neues durch Space Clearing und energetische Raumreinigung, schafft Räume mit Vitalität und Kraft, energetische Reinigung, Anleitung Räuchern

Nun wünsche ich Dir eine besinnliche und lichtvolle Weihnachtszeit,

Carpe Diem

Susanne

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