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Entspannt Schlafen bei Hitze

Nun ist er da der Hochsommer und er bringt uns im Schlepptau die hochsommerlichen Temperaturen mit. Und das nicht nur am Tag, sondern auch in der Nacht. Von einer tropischen Nacht spricht man, wenn die Temperatur zwischen 18 und 6 Uhr nicht unter 20 Grad absinkt. Da kann es schnell schwer fallen den benötigten, erholsamen Schlaf zu finden. Doch genau diesen tiefen und festen Schlaf brauchen wir, damit er die Entspannung und Regeneration bringt, die Körper und Geist brauchen, um am Morgen ausgeruht und gut gelaunt in den neuen Tag starten zu können.

Top wäre jetzt natürlich, wenn Du Dir einen sommerlichen Nachtruheplatz im Garten, auf dem Balkon oder der Terrasse einrichten kannst, mit freiem Blick in den nächtlichen Sternenhimmel. Oder soll es ein wenig kuscheliger sein? Vielleicht mit einem Hauch von orientalischem Flair, mit vielen Kissen in bunten Farben und einem Baldachin? Hätte zudem den Charme, dass keine ungebetenen „Gäste“ sich des Nachts summend und blutsaugend auf Deinem Körper breit machen.

Musst Du Dich aber, wie ich auch, trotz Hitze mit dem Schlafzimmer „begnügen“, hier ein paar Tipps, wie tiefer Schlaf trotz hoher Temperaturen klappt:

Lüften solltest Du nur am frühen Morgen oder am späten Abend, wenn es draußen tatsächlich kühler ist als drinnen. Am besten Querlüften mit weit geöffneten Fenstern und Türen oder Vertikallüften über die Dachfenster. Mit tagsüber lüften oder die Fenster auch nur auf Kipp stellen, lässt Du nur noch mehr Hitze in die Wohnung. Ist die Hitze erst in der Wohnung, wirst Du sie nur mit viel Aufwand wieder los. Das beste und billigste Rezept ist somit richtiges Lüften.

Rollläden am Tag herunterlassen. Am effektivsten ist ein außenliegender Sonnenschutz, der die Wärme erst gar nicht ins Zimmer lässt. Studien besagen, dass eine außenliegende Beschattung die Sonneneinstrahlung um 75 Prozent reduziert, ein innenliegender Schutz nur um bis zu 25 Prozent. Ist tatsächlich nur ein innenliegender Schutz möglich, wähle einen Verdunkelungsrollo mit reflektierender Rückseite. Dieser ist idealerweise etwas breiter als das Fenster, dann dringt weniger Licht durch den seitlichen Spalt ins Zimmer.

Bettwäsche aus Leinen fühlt sich nicht nur schön an: Die Faser hat auch eine sehr angenehm kühlende Wirkung. Zusätzlicher Vorteil: Leinen ist robust und langlebig.

Seersucker-Bettwäsche sieht wegen seiner gekreppten Struktur auf den ersten Blick immer etwas komisch aus. Aber in dieser Struktur liegt auch der Vorteil bei Seersucker, denn dadurch kann die Luft zirkulieren – und das macht diesen Stoff besonders geeignet für heiße Sommernächte.

Bettwäsche aus Renforcé (feinfädiger Baumwolle) nimmt Feuchtigkeit gut auf, wirkt somit temperaturausgleichend und kommt Deinem Schlaf zugute

Seide ist die Königin aller Bettwäsche-Stoffe. Sie glänzt edel und ist unserer Haut am ähnlichsten. Der Vorteil für Hausstauballergiker: Milben haben bei Seide keine Chance. Seide ist atmungsaktiv und saugfähig und passt deswegen als Bettwäsche das ganze Jahr über, weil sie im Winter warm hält und im Sommer kühl.

Die Biber-Bettwäsche jedoch lässt Du für die Sommermonate besser im Schrank 🙂

Mobile Klimaanlagen sind nur auf den ersten Blick ein ideales Hilfsmittel und daher keine Alternative zum Lüften. Zu den Anschaffungskosten kommen noch die beträchtlichen Stromkosten. Auch nachhaltig sind diese Geräte nicht: Effizienzklasse A heißt noch lange nicht, dass sie wenig Energie verbrauchen. Ein weiterer Nachteil ist die Lärmbelastung: Ein Monoblockgerät brummt laut genug, um Dir den Schlaf zu rauben, bei einem Splitgerät dagegen ist die hauptsächliche Geräuschquelle, der Verdichter, außerhalb des Raumes angebracht – häufig zum Ärger der Nachbarn.

Schweres Essen am Abend bitte vermeiden. Besser ist eine fettarme, eiweißreiche Kost. Alkohol macht zwar müde, sorgt aber für einen unruhigen Schlaf. Deshalb solltest Du lieber maßvoll davon trinken. Greife stattdessen lieber zu lauwarmen Kräutertee, zum Beispiel mit Melisse, Lavendel oder Baldrian.

Nicht nur in den Sommernächten gilt: einfach mal abschalten!

Um erholsam Schlafen zu können, braucht Dein Körper Zeit sich darauf vorzubereiten. Etwa zwei Stunden vor dem Schlafengehen solltest Du aufhören zu arbeiten, Sport zu treiben oder zu essen. Vielleicht hilft Dir ja ein „Abschalt-Wecker“, der Dich erinnert langsam zur Ruhe zu kommen. Auch Stress ist eine der Hauptursachen warum wir schlecht schlafen. Die Atmung wird flacher und schneller, dadurch wird unser Gehirn mit weniger Sauerstoff versorgt und quasi in einen „Fluchtmodus“ versetze. Tiefes Ein– und Ausatmen hilft Dir, aus diesem „Fluchtmodus“ herauszukommen.

Mein Tipp

Halte zudem Dein Schlafzimmer klar, übersichtlich und aufgeräumt. Unordnung, auch wenn es nur ein unaufgeräumter Kleiderhaufen ist, der noch die letzten Ausgehabende widerspiegelt, belastet und sollte schleunigst weggeräumt werden.

Aber genau darin liegt Dein Problem: Dein Kleiderschrank ist voll – es passt kaum mehr was rein – aber dennoch sagst Du dir jeden Morgen: “Ach, was soll ich denn heute nur wieder anziehen?“

Dann ist mein Package

Genau das Richtige für Dich!

Susanne Grethlein, Erfolgsraum, Fürth, Feng Shui Berater, Anleitung für Ordnung und Aufräumen, Chaos in der Wohnung, Chaos im Kleiderschrank, Unordnung

Für heute wünsche ich Dir einen erholsamen Schlaf und süße Träume!

Carpe Diem

Susanne